Das EFQM Excellence Modell 2013

Mit dem europäischen EFQM Excellence Modell steht der Führung ein mächtiges Instrument zur Verfügung, das auf der Basis kohärenter Führungskultur zu überdurchschnittlichen Ergebnissen in allen Bereichen führt.

Dieses in der Praxis fünfzigtausendfach bewährte Denkmodell verlangt von Organisationen ihr tägliches Tun und Wirken ganzheitlich zu verstehen.

Durch die Anwendung des EFQM Excellence Modells arbeitet das Management mit den erfolgsrelevanten Faktoren und wird in die Lage versetzt, die eigene Leistungsfähigkeit aktiv zu steuern und systematisch zu verbessern.
Organisationen, die auf der Basis der Grundkonzepte der Excellence, des Kriterienmodells und der RADAR-Logik führen, entwickeln sich nachweislich schneller als ihre Mitbewerber und erzielen nachhaltig bessere Ergebnisse.

Nachhaltig erfolgreich sein

Die drei Elemente des EFQM Excellence Modells sind weder Normen noch Rezepte, sondern bieten eine offene, praxisorientierte Grundstruktur um Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge verschiedener Aspekte unternehmerischen Handelns zu verstehen.
Folgende drei Elemente bilden das EFQM Excellence Modell:


Das EFQM Excellence Modell kann von Organisationen jeder Grösse und Branche angewendet werden.

Entscheidend für den Erfolg ist der Wille der Führung, die Leistungsfähigkeit der Organisation Stufe um Stufe zu verbessern und zu entwickeln und die Organisation damit für den Wettbewerb fit zu machen.

Die EFQM Grundkonzepte der Excellence. Handlungsfelder ganzheitlicher Unternehmensführung.

Die EFQM Grundkonzepte der Excellence sind Prinzipien, auf denen ganzheitliche, nachhaltige und wertorientierte Führung für jede Form von Organisation beruht.

Das EFQM Kriterienmodell. Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge verstehen.

Das EFQM Kriterienmodell unterstützt das ganzheitliche Verständnis von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen.
Neun Kriterien beschreiben eine ideale Organisation. Dabei betrachtet das Modell sowohl die Ergebnisse wie auch das, was zu den Ergebnissen führt, die Befähiger.

Die neun Kriterien sind unterteilt in zweiunddreissig Teilkriterien, welche weiter durch über hundert Orientierungspunkte erläutert werden. Diese Orientierungspunkte sind mit den Grundkonzepten verknüpft und beschreiben Aspekte, welche eine erfolgreiche Organisation auszeichnen.

Die Pfeile verdeutlichen die Dynamik des EFQM-Kriterienmodells, d.h. die Wechselbeziehung der Kriterien untereinander. Sie zeigen, dass Lernen, Innovation und Kreativität hilft die Befähiger zu verbessern, was wiederum zu verbesserten Ergebnissen führt.

Die EFQM RADAR-Logik. Ergebnisse und Befähiger bewerten und verbessern. 

Das Wort RADAR setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe für Ergebnisse (Results), Vorgehen (Approach), Umsetzung (Deployment), Bewertung & Verbesserung (Assessment & Refinement).
Die EFQM RADAR-Logik hilft beim Verständnis und bei der Einrichtung von Regelkreisen und Lernspiralen. Sie erschliesst die Dimension der Verbesserung und der (Weiter-)Entwicklung.
Die RADAR-Logik eröffnet Unternehmen und Organisationen die Dimension der Verbesserung und der (Weiter-)Entwicklung auf systematische Art und Weise.